Die unter der Leitung des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkiye traditionell organisierte „Woche der türkischen Küche“ (im internationalen Konzept auch als „Türkische Küche Woche“ bekannt) wurde vom 21. bis 27. Mai 2026 sowohl in Türkiye als auch rund um den Globus unter der Schirmherrschaft von Frau Emine Erdoğan, der geschätzten Gattin des Präsidenten der Republik Türkiye, mit weltweit stattfindenden Veranstaltungen erfolgreich abgeschlossen. Die reiche türkische Küche, geprägt von einer jahrtausendealten Kultur, Traditionen, gesellschaftlichem Erbe, Storytelling und tief verwurzelten Erfahrungen, teilt diese einzigartige Reise weiterhin mit der Welt. Das diesjährige Motto der Veranstaltung, die bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde, lautete «Das Erbe an einem Tisch». Während die Woche darauf abzielt, die traditionsreichen Aromen Anatoliens weltweit bekannt zu machen, lässt sie gleichzeitig das starke zivilisatorische Erbe von der Vergangenheit bis in die Gegenwart aufleben. In Zürich, der diesjährigen Adresse der Feierlichkeiten in der Schweiz, standen vor allem die historische Tiefe der anatolischen Küche sowie ihre nachhaltigen und abfallfreien Prinzipien im Vordergrund, die präzise den modernen Ernährungstrends entsprechen.

Medien, Diplomatie und Gastronomie an der Hotelfachschule Zürich vereint

Das offizielle Eröffnungsprogramm in der Schweiz, gemeinschaftlich organisiert vom Generalkonsulat der Republik Türkiye in Zürich und dem Büro für Kultur und Fremdenverkehr, fand am Abend des 21. Mai an der Hotelfachschule Zürich statt. Zu dem von Generalkonsul Fazlı Çorman und dem Kultur- und Tourismusattaché Aydın Yıldırım Duran ausgerichteten Empfang kamen hochkarätige Gäste zusammen: in Zürich dienstansässige ausländische Missionschefs und Diplomaten, Journalisten sowie geladene Gäste der türkischen und schweizerischen Gemeinschaft.

In seiner Eröffnungsrede wies Generalkonsul Çorman auf die kulturelle Tiefe der türkischen Küche hin und betonte, dass der Tisch in der türkischen Gesellschaft weit mehr als ein bloßer Ort des Essens sei. Die türkische Küche habe über Jahrhunderte hinweg durch die Einflüsse verschiedener Regionen, Kulturen und Traditionen eine enorme Vielfalt erlangt. Als eines der wichtigsten Merkmale der türkischen Tafel hob Çorman die ausgeprägte Kultur des Teilens und die herzliche Gastfreundschaft hervor.

Kultur- und Tourismusattaché Aydın Yıldırım Duran unterstrich in seiner Ansprache, dass Türkiye für seine kulturelle Vielfalt, den facettenreichen Tourismus, die herrliche Natur und die berühmte Gastfreundschaft bekannt sei. Türkiye ist zwar weithin für diese Vorzüge bekannt, doch Duran erklärte, dass darüber hinaus die wahre Stärke der türkischen Küche in ihren jahrhundertealten historischen Prozessen, ihrer geografischen Vielfalt und dem tief verwurzelten kulturellen Erbe liege, in dem diese Vielfalt verschmilzt. Er fügte hinzu: „Diese Vielfalt und unsere reiche Geschichte haben die Entwicklung einer großartigen Küche ermöglicht, die unsere Tradition des Teilens wunderbar widerspiegelt. Heute Abend präsentieren wir Ihnen eine kleine, aber exquisite Auswahl dieser reichhaltigen Küche.“

Live-Cooking-Shows und traditionelle Rezepturen

Vier eigens für diese Veranstaltung aus Türkiye und der Schweiz zusammengekommene Meisterköche bereiteten das traditionelle anatolische Menü zu, welches das lebendige, generationenübergreifende Erbe widerspiegelt. Den Gästen wurden Spezialitäten wie gefüllte Kohlblätter (Lahana Dolması) und das auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes stehende Keşkek (ein Weizen-Fleisch-Gericht) mit langsam gegarter Lammhaxe serviert. Für eine besonders herzliche und familiäre Atmosphäre sorgte das Detail, dass das gereichte Brot von Frau Gülhan Çorman, der Ehefrau des Generalkonsuls, persönlich zubereitet worden war.

Die kulinarischen Live-Vorführungen bildeten den unbestrittenen Höhepunkt des Abends und zogen das große Interesse der Anwesenden auf sich. Die Gäste konnten hautnah miterleben, wie die Köche die traditionelle Füllung für das Lahmacun nach authentischen Techniken zubereiteten und anschließend den Baklava-Teig mit handwerklichem Geschick so lange ausrollten, bis er nahezu transparent war. Die geladenen Gäste nutzten die Gelegenheit, die verschiedenen anatolischen Gerichte zu verkosten und die kulinarische Kultur der unterschiedlichen Regionen Türkiyes aus nächster Nähe zu erleben. Nach den faszinierenden Einblicken in die Zubereitungsphasen der anatolischen Küche fand der Abend bei traditionellem türkischen Kaffee seinen Ausklang.

Share.
© 2026 Swiss Daily News, ein Teil der First Consulenza AG. Alle Rechte vorbehalten.